Nordica SPEEDMACHINES – ein Traumpaar im Schnee

Während ganz Großbritannien noch auf den Hochzeitstermin des neuen Traumpaares Prinz Harry und Meghan Markle wartet, hat Nordica sein Traumpaar schon verkuppelt: Der Skistiefel Nordica Speedmachine hat einen passenden Ski – den GT Speedmachine – bekommen. Der GT 80 aus der bekannten GT Familie wurde farblich an den Speedmachine Flex 130 angepasst und fertig ist der GT Speedmachine 80 EVO; ein Traumpaar in rot für sportliche Fahrer, gebaut für viel Fahrspaß auf hart präparierter Piste wie auch im verspurten Schnee oder im Powder.

 


Der Ski ist im Vergleich zum Vorjahresmodell GT 80 nur punktuell verändert worden,
seine starke Taillierung von 130-80-110 bei 168 cm Länge und der stabile Aufbau mit der Dual Torsionsbridge sorgen für hohe Carvingqualitäten,
die breite Schaufel mit camRock Konstruktion sorgen für Auftrieb.
Die GT Skifamilie ist insgesamt im Vergleich zum Vorjahr noch mal gewachsen, insgesamt 8 Modelle decken hier ein breites Spektrum von unterschiedlichen Taillierungen zwischen Mittelbreiten von 74 mm und 84 mm und verschiedenen Aufbauten ab – hochwertige Allmountain Performance Ski.

Der Speedmachine Skistiefel mit Flex 130 bietet gewährt hohe Stabilität, hervorragende Passform dank Cork-Fit Technologie und eine sehr fein dosierte Vorlage- dämpfung, ein komfortabler Stiefel mit hohem Potential für Tempo und Kontrolle.
Und es ist eine standesgemäße Hochzeit, die Speedmachine Skistiefelfamilie ist ebenso groß und differenziert wie die Skifamilie GT; Herrenmodelle gibt es mit Flex 130, 120, 110 und 100, Damenmodelle mit 115,105. 95 und 85. Schale und Innenschuh können individuell angepasst werden, die Stiefel bieten gute Kontrolle bei großer Bequemlichkeit – ein Topschuh für den ganzen Skitag

 

 

Nordica Speedmachine 130 – Testbericht 13. April 2016

Er ist wieder da – der Skistiefel SPEEDMACHINE! Der langjährige Verkaufsschlager wurde vor 2 Jahren aus dem Sortiment genommen und taucht nun wieder auf, wieder im traditionellen Rot. Ein „cleaner“ Stiefel ohne SchnickSchnack, genau wie früher, nur runderneuert. Runderneuert heißt für einen Skistiefel der neuen Generation, 3 Bereiche lassen sich ohne großen Aufwand dem Skifahrerfuß anpassen (Tri-Fit Anpassungssystem), Bootfitting ist angesagt:
– Schale mit Infrarot-Technologie: Man kann die Stiefelschale mithilfe einer speziellen Infrarotlampe und Saugpumpe erwärmen und punktuell materialschonend bearbeiten. Die Festigkeit der Schale bleibt unverändert.
– Innenschuh mit Cork-Fit Technologie: Der Innenschuh ist natürlich thermoverformbar, das großfächige Paraffin-getränkte Korkgranulat um den Knöchel passt sich aber auch so der Fußform an. Die Zunge des Innenschuhs besitzt Geleinsätze, die Druckstellen am Schienbein vermeiden.
– Komponenten sind verschraubt: Schnallen, Sohlen, Keile oder Powerstraps lassen sich
in der Position oder Wirkungsweise verändern.
Dieser Stiefel lässt sich also problemlos an den Fuß und die Fahrweise anpassen. So weit die Theorie! Aber ein Skistiefel muss ja immer die Frage beantworten: „ Wie ist er denn am Fuß? Und wie lange?“ Bei mir war die Antwort ganz eindeutig! Ausgezeichnet und das auch noch in der 2. Woche ohne große Wärme- und Schraubenzieherbehandlung. Die Schale ist relativ breit( 100mm ) und das Flowmaterial des Innenschuhs reagiert auf meine Fußwärme – nichts drückt und zwickt, der Stiefel sitzt! Nordica ist offenbar die Balance zwischen Leistung und Komfort gelungen, ein Skistiefel mit harter fester Schale ( Flex 130 ), der die Steuerimpulse direkt auf die Ski überträgt, darf auch komfortabel sein.
Der Stiefel ist überraschend leicht, denn die Schale ( komplett aus Polyurethan ) besteht aus zwei Teilen mit unterschiedlicher Materialstärke. Der untere und hintere Teil – also die Bereiche mit der höchsten Belastung – besteht aus dickerem und steiferem Material, darüber ist der Schaft dünner und auch weicher. Das macht das An- und Ausziehen einfach, weil sich dieser Bereich leicht weit öffnen lässt. Bei fest geschlossenem Stiefel steht man in einer ordentlichen Vorlage, man kann sehr gut den Druck nach vorn auf die Skispitzen dosieren, der Widerstand der Schale nimmt progressiv zu. Positiv fällt auf, dass der Druck am Schienbein zwar zunimmt, allerdings gab es auch nach 14 Tagen intensiven Skifahrens keinerlei Druckstellen am Schienbein, die Geleinlagen der Stiefelzunge funktionieren.
Selbst wenn der Stiefel nicht auf Anhieb passt oder im Laufe des Tages irgendwo drückt, er lässt sich relativ problemlos passend machen. Es ist – der Name sagt es – ein sportlicher Schuh, mit dem man viel und vor allem gern schnell unterwegs sein kann.
Den Stiefel SPEEDMACHINE gibt es in unterschiedlichen Härtegraden: einmal das rote Modell mit Flex 130, daneben aber auch „gemäßigte“ Versionen ( Flex 120 – 100 als Herren-, bis zu Flex 85 als Damenversion ).

Speedmachine 130 + GT 75, eine Kombination für schnelle Schwünge
Speedmachine 130 + GT 75, eine Kombination für schnelle Schwünge

Auch bei den Nordica-Ski gibt es viel Neues. Die Rennski heißen zwar weiterhin „Dobermann“, allerdings klingen die Namen der anderen Modelle nicht mehr „Fire Arrow“ oder ähnlich kriegerisch, auch das Design ist nicht mehr so „schreiend“. Die Serie GT ( GrandTourisme = Sportwagen, allerdings mit Komfort ) hat als Grundlage die Konstruktion der Rennski, ist allerdings etwas weicher, vor allem auch „overzised“, also insgesamt breiter. Es gibt sie als GT 84, 80 und 75 ( Mittelbreite ), alle Modelle mit sehr guter Taillierung- das Modell GT80( 168cm ) z.B mit den Maßen: 130-80-110/r=14,5, das Modell GT 75 ( 168cm ) mit den Maßen: 127-75-105/r=15.

Foto: Nordica, moderner Aufbau mit Titanalgurt
Foto: Nordica, moderner Aufbau mit Titanalgurt

Das entscheidende Konstruktionsmerkmal ist die sog. „Torsionsbridge“ aus Titanal, die als einlagige (GT 75) oder auch doppellagige Schicht (GT 80) für Torsionsstabilität sorgt. Dieses Konstruktionsmerkmal findet sich auch bei den Rennski, diese sind dann zusätzlich noch mit einer Carboneinlage im Bereich der Skischaufel und am Skiende „verstärkt“. Ein weiteres Konstruktionsmerkmal ist die Kombination aus leichtem Frontside- Rocker und Camber ( Vorspannung im Mittelbereich )– sog. Camrock-Konstruktion- die die Ski einerseits leicht drehen lässt, andererseits aber auch für den nötigen „Biss“ sorgt. Die Torsionsbrücke aus Titanal sorgt für sehr gute Torsionsstabilität ( das konnten wir bereits vor einem Jahr anlässlich der Tests der NRGY-Modelle feststellen ), andererseits wird durch Aussparungen im Bereich der Schaufel und des Skiendes ein angenehmer Flex erzielt. Natürlich spart man durch diese Konstruktion auch Gewicht. Die Ski sind leichter, sehr griffig und ausgesprochen reaktiv, sie begeistern in allen Bedingungen, egal, ob mit Tempo und Druck auf der Kante gefahren, in weichem verspurten Gelände oder in lockerem Schnee.

Die Kombination SPEEDMACHINE und GT-Modelle hat jedenfalls viel Spaß gemacht. Diesen Trend zur Gewichtsoptimierung findet man mittlerweile bei fast allen Ski- und Skistiefelproduzenten – es fährt sich eben besser mit leichtem Gepäck!

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