Einstiegshilfen für harte Skistiefel: Weiches Schalenmaterial an den neuralgischen Punkten sollen den Ein- und Ausstieg der Skistiefel erleichtern; so z. B. das easy-entry-System von Dolomite oder Lowa, ebenso statten Rossignol, Slomon und auch Fischer ihre Spitzenmodelle mit diesen Einstiegshilfen aus. Tecnica setzt noch einen drauf, hier kann beim Modell Diablo die obere Manschette mit dem Klappmechanismus Pivoting Catch zur Seite geklappt werden, und sogar die Ristschnalle ist dank Pivoting Catch beweglich gelagert. Komfort Hardboots statt Softboots: Die Euphorie der Hersteller in Bezug auf Softboots hat sich gelegt, das Angebot wird nicht mehr erweitert. Aktuell stehen eher sog. Komfort Hardboots im Mittelpunkt des Angebots: Flexibles Dämpfungsmaterial, das sich schnell dem Fuß anpasst -
personalisierbarer Innenschuh, zumindest in den Bereichen Knöchel, Schienbein -, Ski- Walkposition und je nach Funktion unterschiedliche Härten im Schalenmaterial um einerseits Kraftübertragung und Stabilität, andererseits Ein- und Ausstieg und Flexibilität zu optimieren. Fun-Carver:
Im Skiangebot gibt es so etwas wie die Wiedergeburt des FUNCARVER; einige Firmen haben sich einen Ruck gegeben und trotz aller Oversize - Diktate und Allmountain -Werbung Ski mit spaßverdächtig starker Taillierung, mit breiter Schaufel und schmaler Mitte im Angebot: Salomon nennt seine Modellgruppe der starktaillierten Carvingski STREETRACER und will damit offensichtlich jüngere Käufer ansprechen. Head hat neben dem Slalomski SL Chip immer noch den fast nur heimlich verkauften i.C. 200 im Programm, der mit den Maßen 121/66/106 glänzt.. Rossignol hat wieder die schmale Taille entdeckt - die 9S Serie hat absolute Traummaße, die gemäßigte Version immerhin 118/66/104 bei 165 Länge. Atomic bietet neben 2 Slalom-Ski, , SL11m mit 104/64/94 8 naja! )und SL9m mit 117/65/103 bei jeweils 160 Länge, eine starktaillierte Frauenserie an; der Balance B 11 ist hier das Topmodell und mit seiner Maßen 117/65/103 bei 158 Länge sehr spaßverdächtig. Fischer ist der bisherigen Firmenpolitik treu geblieben; die Slalom-Modelle der Race Serie sind weiterhin stark tailliert, RC4 Worldcup SC 118/66/99, RC4 Race SC 116/66/98. Interessant ist die neue RX Serie der sog. X Ski, der RX8 ist hier mit 115/66/98 der Kurvenstar: Selbst die ALL MOUNTAIN Serie S-MOVE präsentiert mit dem S11:1 ein durchaus bemerkenswertes Carvingmodell. Völkl bietet neben der bewährten Race Serie mit dem Modell Superspeed 115/70/99 einen interessanten Ski für lange Carvingschwünge und auch fürs Gelände an, der in der Werbung mit den Eigenschaften zäh, aggressiv und für die Fall-Linie konzipiert, für extreme Geschwindigkeiten gekennzeichnet wird; hoofentlich sind diese Attribute sind auch Programm der zukünftgen Besitzer dieses Hight-Tec Ski. Blizzard hat wieder den legendären Shark aufgelegt. Elan hat den bewährten Slalomski und - mit gleicher Taillierung 114/66/104 bei 160 Länge - auch wieder das Modell SLX im Angebot; beide bei Wunsch auch mit FUSION TECHNOLOGIE. Die gesamte S Serie hat mit 112/67/100 auch noch beachtenswerte Taillierungen, nur bei der Lady Serie hält sich ELAN in Bezug auf schmale Tailien deutlich zurück.
Sets: Sets beherrschen den Markt, Ski ohne Bindung sind die Ausnahme, zusätzliche Platten können auch kaum noch montiert werden; die Bindungenmontage wird immer häufiger in den Skikörper integriert, die Bindung kann so leicht in der Länge eingestellt werden, die Flexibilität des Ski bleibt erhalten. Elan, Head, Völkl, Rossignol, Atomic, Fischer und auch Stöckli haben hier in Zusammenarbeit mit Bindungsherstellern aus dem eigenen Haus oder mit Marker, Tyrolia oder Vist ihre eigene Version.
Allmountain-Ski: Hier liegt eindeutige der Schwerpunkt der kommenden Saison, Allroundski mit hochwertiger Technologie; gutmütig, spurstabil, gelängetauglich, aber auch aufgrund ihrer relativ breiten Mitte - selbst die von atomic neu entwickelte Metron Serie, laut atomic Ski für gecarvte Pistenschwünge und Ausflüge ins Gelände, ist unter der Bindung noch 74 oder mehr mm breit - etwas langsam beim Umkanten.
Freeride: Jede Menge Feeride-Ski; soviel Varianten, Tiefschnee und Freeride-Reviere kann es gar nicht geben. Diese Ski sind zwar auch pistentauglich, aber hier macht sich die breite Mitte mit 80 oder mm deutlich spaßmindert bemerkbar. Im Gelände sind diese Ski allerdings wahre Drehwunder, selbst im Sulz- und Harschschnee ein Genuss. Zu einem Ski fürs Gelände gehört ab nächster Saison auch ein Helm; Helme werden zum kommenden Winter überall angeboten; Weitwinkel - Schnitt, Luftöffnungen mit Thermostatregelung ( Giro ) und abnehmbare Ohrenpolster sind Ausstattungsstandard, die den Helm zum Nachfolger der klassischen Mütze werden lassen sollen.
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